Ein Mann, zwei Handballwunder und eine völlig neue Herausforderung bei den Rhein-Neckar Löwen

Daniel Wernig Rhein-Neckar Löwen

Daniel Wernig (Mitte) absolvierte 37 Einsätze für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft und wurde 2004 Vizeeuropameister. Foto: RNL

Als Spieler war Daniel Wernig beim TV 05/07 Hüttenberg Teil einer der größten Sensationen der deutschen Handball-Geschichte, als Cheftrainer führte er die TSG Münster von der Landesliga in die 3. Liga. Warum der 38-Jährige nun die Position als Trainer der U23 der Rhein-Neckar Löwen übernimmt.

Es gehört zu den Kuriositäten des Sports, dass aus Abstiegen nicht allzu selten Erfolgsgeschichten entstehen. Eine solche Erfolgsgeschichte erlebte Daniel Wernig, 38, erstmals beim TV 05/07 Hüttenberg. Der Rechtsaußen spielte zwischen 2012 und 2019 für die Mittelhessen, stieg mit dem Verein 2015 in die Dritte Liga ab, ehe dem Verein etwas in der Bundesliga-Historie bis heute Einmaliges gelang: Der direkte Durchmarsch aus Liga drei bis in die Erstklassigkeit.

Kurioserweise scheinen Wernig solche außergewöhnlichen Geschichten magisch anzuziehen, denn als Trainer der TSG Münster erlebte er ähnlich Verrücktes. 2020 übernahm er den Posten bei dem Verein, für den er einst bereits sechs Jahre gespielt hatte, stieg mit ihm während der Corona-Pandemie in die Landesliga ab. Was dann geschah?

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