Zwischenbilanz der süddeutschen Teams in der DEL 2

Rosenheimer Renaissance

dsfsdfsd Foto: Tony Schnagl/pexels

Weshalb die Erfolgsgeschichte der Starbulls Rosenheim in dieser Saison bisher weitergeht, warum die Eisbären Regensburg noch Fragen aufwerfen und warum die Ravensburg Towerstars doch noch eine erfolgreiche Saison spielen könnten. Die Zwischenbilanz der DEL2.  

Starbulls Rosenheim (Platz 3, 71 Punkte): Der dreimalige deutsche Meister hat in seiner Historie viele Aufs und  Abs erlebt. Doch seit Jari Pasanen das Team 2022 übernahm, geht es für die Starbulls konstant nach oben. Pasanen hat eine Mannschaft erschaffen, die sich nicht zu schade ist, auch mal defensiv zu spielen, wenn dies nötig ist. Die beste Defensive der Liga wird von Shane Hanna, dem DEL2 Spieler des Monats Dezember, angeführt. Hanna ist extrem wichtig für sein Team, treibt auch das Offensivspiel an und hat eine außergewöhnliche Ausdauer. Außerdem zeichnen sich die Oberbayern durch das zweitbeste Penaltykilling der Liga aus. Zentraler Baustein hierfür ist Goalie Christopher Kolarz, der mit einer Save percentage von 92,7 Pronzent einer der besten Torhüter der DEL2 ist. 

Die Starbulls nur auf die starke Defensive zu reduzieren, wäre allerdings zu kurzgegriffen, dazu ist die Offensive um Kapitän C. J. Stretch, Topscorer Scott Feser und dem nach seinem fabelhaften Saisonstart deutlich abgekühlten Ville Järveläinen zu gut besetzt. Es gilt allerdings die zweifelsohne vorhandenen Fähigkeiten noch konstanter aufs Eis zu bringen. Gelingt den Starbulls dies, so ist mit ihnen in den Playoffs zweifelsohne zu rechnen. 

Eisbären Regensburg (Platz 4, 58 Punkte): Einige Parallelen zwischen Regensburg und Rosenheim sind nicht von der Hand zu weisen. Auch in Regensburg spielt eine der besten Defensiven der Liga, genauergesagt die viertbeste mit 95 Gegentoren. Bei den Eisbären ist die Abhängigkeit vom Torhüter allerdings größer als in Rosenheim. Jonas Neffins Fangquote von 92,56 Prozent ist bei unglaublichen 821 Schüssen aufs Tor (nur zwei Torhüter bekamen mehr auf den Kasten) hervorragend. Entsprechend überrascht es nicht, dass der 25-Jährige Medienberichten zufolge vor einem Wechsel zu den Eisbären Berlin steht. 

Doch zurück zu den niederbayrischen Eisbären, die durch die jüngste Serie von fünf Siegen in Folge den Abstand auf die Playdowns von fünf auf vierzehn Punkte vergrößerten. In der hinter den Top drei extrem engen DEL2 kann sich die Situation der Regensburger aber natürlich sehr schnell wieder ändern. Vor allem wenn die starke Torschusseffizienz der Eisbären (neun Schüsse pro Treffer, zweitbester Wert der Liga) nachlässt. Vor dem Hintergrund, dass keine Mannschaft weniger Torschüsse pro Spiel abgibt als der DEL2-Meister von 2024, ist dies durchaus denkbar. 

Ravensburg Towerstars (Platz 5, 58 Punkte): Der amtierende Vizemeister der DEL2 spielte in den vergangenen Saisons oftmals über der eigenen Gewichtsklase und schnitt besser ab, als es mit den eigenen finanziellen Möglichkeiten erwartbar ist. In die aktuelle Spielzeit startete das Team von Trainer Bo Subr allerdings schwach, lag nach 16 Spielen nur auf Rang 19.

Das zentrale Problem der Mannschaft war offensichtlich: Zu viele Strafen. „Sinnlose Strafen“ wie der sportliche Leiter Marius Riedel im Podcast „StarCast“ bilanzierte. Zudem enttäuschten die Specialteams der Oberschwaben über weite Strecken der Saison auf ganzer Linie. Doch das Blatt hat sich in den vergangenen Wochen gewendet. DIe Towerstars spielen nun disziplinierter und erfolgreicher. Mit zwölf Siegen aus 15 Spielen verbesserte sich Ravensburg von Rang elf auf Rang fünf.

Auch weil die individuellen Leistungen verbessert sind. Angreifer Mark Rassell ist mit 27 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Liga und hat ebenfalls die beste Plus/Minus-Statistik. Sogar die Neuzugänge, von denen viele in der Anfangsphase der Saison noch enttäuschten, finden immer besser zu ihrem Spiel. Thomas Reichel erzielte zwei seiner drei Saisontore in den vergangenen fünf Spielen, Anselm Gerg erzielte jüngst gegen den jüngst bei den Starbulls Rosenheim seinen Premierentreffer. Möglicherweise sorgen die Towerstars in dieser Saison ja sogar erneut noch für eine Überraschung. 

EV Landshut (Platz 6, 57 Punkte): Die Euphorie nach der Verpflichtung von Ex-NHL-Spieler und Ex-Bundestrainer Uwe Krupp war groß in Landshut. Und sie wurde zunächst einmal nicht enttäuscht. Nach 17 Spieltagen lag der EVL auf dem zweiten Tabellenplatz.Doch die Euphorie an der Isar hat seither deutliche Dämpfer erhalten, neun der vergangenen 13 Spiele wurden verloren, die Tendenz zeigt nacht unten.

 

Bietigheim Steelers (Platz 7, 56 Punkte): 

Blue Devils Weiden (Platz 11, 44 Punkte): 

EHC Freiburg (Platz 13, 38 Punkte): 

ESV Kaufbeuren (PLatz 14, 27 Punkte):